Folge 23 – „Neue Tierarten in Deutschland – wenn Nosferatu heimisch wird“

Shownotes

  • Wann gilt eine zugewanderte Tierart als invasiv – und wann nicht?
  • Warum der eingewanderte Goldschakal und die gebietsfremde Mandarinente nicht als invasiv gelten.
  • Kanadagans und Nonnengans: Woher kommen sie und wie kamen sie zu uns?
  • Der invasive Ochsenfrosch – und warum er heimische Amphibien unter Druck setzt.
  • Die Nosferatu-Spinne: vom vermeintlichen Schreckgespenst aus den Schlagzeilen zum neuen Nachbarn.
  • Können Tierarten im Laufe der Zeit anders eingestuft werden?
  • Welche Regeln gelten in der EU – und wer entscheidet, wann eine Art als invasiv gilt?
  • Wenn Grüne Leguane in Florida plötzlich von den Bäumen fallen.
  • Ein ungewöhnlicher Neuankömmling in der Reptilienauffangstation München: eine Anakonda.
  • Wie der Klimawandel unsere Tierwelt verändert und neue Arten begünstigt.
  • Der Bienenfresser – wie wärmeliebende Arten von veränderten Klimabedingungen profitieren.
  • Managementpläne für invasive Arten: Wie Deutschland und andere EU-Länder mit ihnen umgehen.
  • Beobachten, melden, zählen: Welche Rolle Organisationen wie der NABU bei der Erfassung neuer Arten spielen.
  • Wo wird die Grenze zwischen einem Neuankömmling und einer problematischen invasiven Art gezogen?
  • Schmuckschildkröten als Fundtiere: Warum andere Länder wie Österreich teilweise anders mit ihnen umgehen.
  • Mauereidechsen in der Reptilienauffangstation – heimische Art oder gebietsfremde Population?
  • Der Fasan – ein ursprünglich asiatischer Vogel, der für die Jagd in Europa eingebürgert wurde.
  • Und das Wildkaninchen: Seit wann lebt es eigentlich bei uns?

Spendenkonto: Auffangstation für Reptilien, München e.V. Kontonummer: 988154 Bankleitzahl: 701 900 00 Münchner Bank IBAN: DE83 7019 0000 0000 9881 54 BIC: GENODEF 1M01 Wir möchten Ihnen an dieser Stelle herzlich für Eure Hilfe und Unterstützung, gleich welcher Form, danken!

Transkript anzeigen

00:00:02: Reptilienaufwandstation

00:00:04: München, der Podcast.

00:00:29: Hallo bei Wissenschütztiere.

00:00:30: ich bin Manuela Bauer.

00:00:32: in unserer heutigen Folge dreht sich alles um tierische Zuwanderer die nicht als invasiv gelten!

00:00:38: In unserer letzten podcastfolge ging es um invasive Arten wie zum Beispiel den Waschbären.

00:00:43: heute wollen wir über Zuwandere sprechen die nicht as invasif eingestuft und daher auch nicht bekämpft werden.

00:00:50: Immer wieder tauchen Arten bei uns auf, die man für einigen Jahrzehnten hier noch kaum oder gar nicht kannte.

00:00:55: Manche kommen aus eigener Kraft, andere gelangen mit Waren, Pflanzen oder Fahrzeugen zu uns und auch der Klimawandel trägt dazu bei dass Tiere aus wärmeren Regionen inzwischen in Deutschland geeignete Lebensbedingungen finden.

00:01:09: Einige bleiben nur als Gäste anderer vermehren sich und werden mit der Zeit einen ganz selbstverständlicher Teil unserer Tierwelt.

00:01:16: Welche neuen Arten leben inzwischen bei uns und welche könnten als nächstes kommen?

00:01:20: Und warum werden manche Neuankömmlinge als invasive Arten eingestuft, während andere einfach zu unseren neuen tierischen Nachbarn werden.

00:01:28: Darüber spreche ich mit dem Leiter der Reptilien-Auffangstation in München Dr.

00:01:33: Markus Bauer.

00:01:33: Hallo Markus!

00:01:35: Hallo Manuela!

00:01:37: Ja ein spannendes Thema... Ich habe mich da schon reingefuchst weil da gibt es schon so ein paar Sachen zu beachten.

00:01:46: Wie drücken die das aus?

00:01:48: Wer aus eigener Kraft kommt, der ist ein natürlicher Zuwanderer.

00:01:52: Wer vom Menschen gebracht oder eingeschleppt wird, er ist gebietsfremd und erst eine gebiatsfremde Art, die zusätzlich die biologische Vielfalt gefährdet gilt als invasiv.

00:02:03: Und ich habe gelesen so vierhundertfünfzig gebiotsfremder Arten gibt es ungefähr bei uns aber nur zehn Prozent werden als invasiveingestuft.

00:02:13: Heißt es jetzt im Umkehrschluss, dass alle Tierarten die es aus eigener Kraft geschafft haben und ihr Areal beziehungsweise den Verbreitungsraum erweitert haben nicht invasiv sind?

00:02:23: Also ein bisschen tricky.

00:02:24: Ja ist es tricky das Invasive wird halt wirklich gekoppelt an die ökologischen Schäden oder auch an Schäde die sie indirekt uns Menschen zufügen.

00:02:39: Denken wir an die Wollhandgrabbe Deiche und Dämme untergräbt oder an das Nutriar, wo man Deiche braucht Probleme macht.

00:02:54: Die werden dann als invasiv eingestuft und auch zum Teil bekämpft.

00:03:01: Und Tiere die eben aus eigener Kraft einwandern da haben wir ja ganz alte Beispiele Tiere und Pflanzen, die wir heute für ganz selbstverständlich angucken.

00:03:13: Der Klatschmon kam mit dem Getreide im Neolithikum – die Kornblume genauso!

00:03:21: Eine Wildpflanze, die ich heute hege und pflege.

00:03:25: Die Nachtkerze ist eigentlich auch eine zugewanderte Pflanze.

00:03:31: Und wenn man uns die Tiere anschaut… der Feldhase, den Schützenswertes heimisches Tier betrachten, der ist irgendwann aus Ungarn eingewandert weil es eigentlich ein Steppentier ist.

00:03:47: Und jetzt hast du schon die Dämme angesprochen.

00:03:50: aber wie stellt man denn fest ob eine Neueinkömmling den heimischen Tierarten oder dem Ökosystem schadet?

00:03:57: Wie geht man da genau vor?

00:03:59: Naja, da muss man entsprechende Studien machen.

00:04:01: Du musst halt beobachten und Rückschlüsse ziehen.

00:04:06: Und dafür gibt es ja in der EU einen Expertengremium das manchmal ganz gute Arbeit leistet und manchmal einfach tut was Spanien will.

00:04:19: Klingt jetzt bescheuert aber ein ganz großer Teil der Tierarten die in Europa auf der Liste in massiver Arten stehen sind ausschließlich in Spanien problematisch, wenn wir an die Ketten natter denken zum Beispiel.

00:04:33: Jetzt noch mal zu dieser Unterscheidung weil ich glaube das ist auch für die Zuhörerinnen und Zuhöhrer ein bisschen kompliziert zu verstehen.

00:04:40: also natürlich zu gewandert.

00:04:42: ich sag mein Beispiel ist schon Beispiel der Goldschakral.

00:04:44: ist es richtig?

00:04:45: Genau!

00:04:46: Der ist nicht invasiv

00:04:51: ist auch vermutlich keine ernstzunehmende Konkurrenz für Füchse zum Beispiel.

00:05:00: Da muss man sich glaube ich denkbar wenig Sorgen machen, wäre auch keine Konkurrence für den Wolf sondern der ist ökologisch ein bisschen anders eingenießt wie man sagt.

00:05:14: also vom Verhalten her von Nahrungsspektrum her wird der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Probleme machen und er wird sich vermutlich auch nicht vermehren wie die Kaninchen.

00:05:30: Dann haben wir den zweiten Punkt, nämlich die eingeschleppten Tierarten, die aber nicht invasiv sind.

00:05:35: da gehört zum Beispiel die Mandarinente dazu.

00:05:37: ist es richtig?

00:05:38: Genau weil sie einfach auch keine Ökosystemschäden verursacht sondern einfach gemeinsam mit dem heimischen Wassergeflügel hier unterwegs ist und sich nicht exorbitant vermehrt.

00:05:50: Also wir sehen ja auch hier an der ISA zum Beispiel immer wieder mal mandarinenden rumschwimmen, aber wir haben keine riesen Mengen im Gegensatz z.B zur Nilgans die sich exorbetant vermehren und die eine wirkliche Konkurrenz für heimisches Wasser geflüge ist.

00:06:12: Du sagst, die vermehren sich nicht.

00:06:13: Die sind alle bei mir!

00:06:15: Kann ich dir verraten?

00:06:16: Ich hatte... Die vermehrend sich schon aber eben nicht wie die Rappen.

00:06:20: Ich hatte fünfzehn Mandarin-Apple bei mir im Bach sitzen.

00:06:24: Wunderschön.

00:06:25: Dachte sie sind vielleicht aus dem Tierpark abgehauen weil der Gegenüber ist bei mir.

00:06:29: Ganz viele Mandarinenden stammen aus irgendwelchen Geflüglichssammlungen sei es in Parks.

00:06:38: man hat ja früher in Parks auch Tiere angesiedelt weil man die schön fand, also als Deko oder sie sind privat gehalten worden.

00:06:47: Es gab ja früher sehr viele Leute, die ziergeflügel gehalten haben.

00:06:52: das ist ja seit dem Mittelalter überliefert und in der Barockzeit exzessiv betrieben wurden Und daher stammen vermutlich diese Tiere genauso wie die Nilgans auch.

00:07:06: Also das sind Tiere, die abgehauen sind und die sich bei uns angesiedelt haben.

00:07:13: Wir haben aber auch Arten wie jetzt, die Kanada ganz zum Beispiel oder die Nonningans, die gab es bei uns auch nicht.

00:07:21: Die sind aber mittlerweile sagt man heimisch geworden.

00:07:25: das heißt sie haben sich integriert in das Ökosystem zumindest keine großen Schäden zu machen.

00:07:32: Da wird einem natürlich jeder, der im Westpark bei jedem zweiten Schritt in Gänse-Scheiße tritt.

00:07:38: Oder entspannen wir dann auch?

00:07:39: Genau!

00:07:41: Wird was anderes sagen aber nur weil sie einem auf die Nerven gehen... Mein Gott.

00:07:47: oder nehmen wir Stadthauben.

00:07:49: Auch Stadthauben sind Nachfahren von Brieftauben, die verwildert sind und jetzt hier einfach eine ökologische Nische gefunden haben, weil wir so bauen wie wir bauen.

00:08:07: Noch mal ganz kurz zur Ganz.

00:08:09: Diese nicht aus in Anführungstrichen eigener Kraft gekommen sind die eingeschleppt worden?

00:08:14: Also zumindest die Kanada ganz und die Nonnen ganze nicht heimisch.

00:08:19: ob sie jetzt als Jagdwelt ausgesiedelt wurden Geflügel-Kollektionen entwichend sind oder aus dem Tierpark abgehauen, kann man vermutlich nicht für alle Populationen zurückverfolgen.

00:08:35: Ich denke es ist eine Mischung aus vielem.

00:08:39: Die dritte Kategorie das sind die Gebietfremden also die auch eingeschleppt wurden und die als invasiv gelten.

00:08:48: da gibt's den amerikanischen Ochsenfroscht.

00:08:50: wo hat er sich bei uns besonders stark ausgebreitet.

00:08:54: Der ist ein ganz großes Problem in den sehr warmen Bereichen am Oberrhein, also in Baden-Württemberg und hat da ganze Sehen und Teiche leer gefressen und ist halt ne weil die sind...

00:09:11: Ist der groß?

00:09:12: Der ist groß!

00:09:13: Der ist rabiat!

00:09:15: Der is eine Fressmaschine Einfach stärker und aggressiver, aggressiv jetzt ein Anführungszeichen als die heimischen Amphibien und verdrängt sie.

00:09:28: Und frisst sie auch?

00:09:30: Und wird der bejagt oder bekämpft?

00:09:32: das macht

00:09:32: er?

00:09:32: Ja der wird bekämft.

00:09:35: da gibt es verschiedene Methoden die man anwendet vom Elektrofischen über Bejagung mit Schusswaffen weil man eben ganz Intensiv versucht, den aus diesen Gewässern wieder rauszukriegen ist vermutlich aber ein frommer Wunsch.

00:09:55: Aber man kann natürlich über die Bekämpfungsmaßnahmen, die jetzt nicht unbedingt immer von Tierliebe geprägt sind also nicht dass man mich jetzt falsch versteht und denkt ich finde das alles super toll!

00:10:09: Man könnte es sicherlich humaner machen Aber diese Bekämpfungsmaßnahmen sollen zumindest verhindern, dass er sich weiter ausbreitet.

00:10:19: Und aus dem USA, weil er halt die hohen Temperaturen schätzt und weil man versucht ihn einzuhägen.

00:10:27: Ich glaube Freiburg hast du auch mal gesagt?

00:10:29: Ja, Freiburger da die ganze Ecke wo es schön warm ist.

00:10:33: Jetzt gibt's ja auch Gebietsfremdearten, die vermehren sie stark Sind aber trotzdem nicht als invasiv eingestuft, z.B.

00:10:43: die Nosferatu-Spinnen.

00:10:44: von denen haben bestimmt die meisten schon gelesen?

00:10:47: Oh ja das panikt hier

00:10:49: vorletzten

00:10:50: Jahres glaube ich.

00:10:54: Nosferatuspinnen sind im Grunde ein bisschen größere Kellerspinnen, die einfach es geschafft haben aufgrund des Klimawandels vermutlich über die Alpen zu kommen, vielleicht sind sie auch mit Topfpflanzen gekommen.

00:11:10: Wir wissen es nicht!

00:11:11: Die sind

00:11:11: aus dem Mittelmeerraum?

00:11:12: Genau und in Italien hockst du auf deinem Campingstuhl und ziehst dir was weiß ich dann... wie heißt das Zeug?

00:11:24: Blablabla, ja oder irgend so was rein und dann sitzt die unter dem Stuhl in Italien juckst dich nicht.

00:11:32: Und wenn du es in Deutschland ziehst kriegst eine Panikattacke.

00:11:36: Ja im Grunde wie soll ich sagen?

00:11:40: Im Grunde ist sie auch nicht gefährlich.

00:11:42: also weder weiß nicht giftig.

00:11:44: Nein alle Spinnen sind giftig aber Sie kommt nicht durch die Haut und sie kann bei uns also keine Vergiftungen beim Menschen irgendwie hervorrufen und sie scheint auch dem Ökosystem nicht zu schaden.

00:12:02: Obwohl

00:12:03: sie sich stark vermehrt?

00:12:04: Ja, aber wir wissen alle... Woran erkenn ich

00:12:06: die denn?

00:12:08: Die ist ein bisschen größer als die Winkelspinnen, die wir häufig im Keller haben also mit diesen langen haarigen Beinen und sie hat so eine mit viel Fantasies und blasses Face offen Auf dem Hinterteil, deswegen heißt sie Nosferatu.

00:12:28: Ich musste sagen ich hatte mal so eine Winkelspille im letzten Herbst oder so hat die sich hier rein geflüchtet.

00:12:34: also das war schon da hat ein Glas natürlich nicht mehr gereicht.

00:12:38: dann musste ich schon eine Kaffeemilchtasse holen damit ich die irgendwie reinkrieg.

00:12:45: Ja, lange Beine sind offensichtlich nur bei Menschen attraktiv.

00:12:50: Welche

00:12:50: Tiere haben sich denn noch in Deutschland stark ausgebreitet?

00:12:53: Den Goldschakal haben wir schon genannt und sind nicht invasiv!

00:12:57: Also der Goldchakal ist vielleicht ein gutes Beispiel dafür das es langsam geht dass die nicht in Massenvermehrung gehen.

00:13:06: Man hat ab und zu mal Sichtungen aus dem Großraum Garmisch zum Beispiel weiß ich's passiert.

00:13:15: keine explosive Vermehrung, wenn wir ehrlich sind.

00:13:21: Wir haben wie gesagt gebietsfremde Arten lassen was verschiedene Enten und Gänsevögel sein, wir haben gebiatsfremden Arten im Feldhasen, wir ham sicherlich gebiotsfremd der Art mit dem Türken-Täubchen.

00:13:42: Das sind diese kleinen, hellen Teubchen die so lustige Huhuhu Geräusche machen.

00:13:49: Die hatten die Grenze ihrer Verbreitung in der Türkei früher und sind dem Getreideanbau gefolgt und haben sich wunderbar integriert und machen auch der Holthaube keine Konkurrenz.

00:14:06: somit kein Problem.

00:14:11: Gibt es denn da auch, kann es passieren dass so eine Einschätzung sich verändert von der Tierart also die zum Beispiel heute als unproblematisch eingestuft wird und ein paar Jahre als invasiv?

00:14:21: Ja klar.

00:14:22: Oder umgekehrt?

00:14:23: Also ich glaube wenn du mal dieses Todesurteilsgütesiegel auf der Stirn hast das du invasif bist wirst es kaum mehr los.

00:14:35: Also dass man da Tiere zurückstuft oder auch Pflanzen zurück stuft, halte ich für relativ unwahrscheinlich.

00:14:41: Auch weil die EU nicht flexibel ist aber das Tiere auf die Listen kommen oder eben dass man ihr Invasionspotenzial mit der Zeit erkennt Das ist durchaus drin und passiert ja auch.

00:14:59: jedes Jahr kommen neue Tierarten auf die Liste Also auf die Liste, die die EU vorschreibt dass man sie bekämpfen muss.

00:15:10: Ich wollte gerade sagen wer macht denn diese ganzen Einteilungen?

00:15:13: Also grundsätzlich macht es die EU die Mitgliedstaaten können da Anträge stellen das eben dieses Wissenschaftsgremium sich das anguckt und dann kann's passieren dass die Arten eben auf die liste kommen.

00:15:28: aber wir reden jetzt hier ausschließlich von der EU.

00:15:31: wenn man sich die USA anguckt Die gucken sich das an bis es zu spät ist, wie beim grünen Leguan in Florida.

00:15:39: Wir alle haben's im zeitigen Frühjahr mitgekriegt als die, weil sie da so kalt geworden ist in Florida von den Bäumen fielen.

00:15:49: Gucken wir uns einen Tiger-Python an der den Everglades zum Beispiel ein Riesenproblem macht.

00:15:57: Und dann fangen die Amis natürlich an, radikale Methoden zu wählen und bejagen sie zum Beispiel.

00:16:04: Und machen da gerade bei den Pythons gibt es dann so Wettbewerbe wer die meisten gefangen hat oder den größten gefangen haben usw.

00:16:16: Das

00:16:16: heißt die werden gefangen oder gleich gekühlt?

00:16:20: Entweder oder also.

00:16:21: ich weiß nur dass man sie einfängt und sie dann tötet was eigentlich auch keinen Unterschied macht.

00:16:27: Du sagst Python, ich sage Stichwort Anakonda.

00:16:30: Da gab es bei euch gerade einen Zugang?

00:16:32: Oh ja!

00:16:33: Wir haben ein Fund hier gekriegt.

00:16:36: Ich glaube kein Mensch muss Angst haben dass Anakondas sich in Deutschland ansiedeln weil wir einfach hier ein gemäßigtes Klima haben und keinen Tropenklima und die wäre im Winter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gestorben.

00:16:54: Ob das Tier nun ausgesetzt worden ist, es kann passieren.

00:16:58: Wir alle wissen, einzelne Menschen sind blöd und haben dofe Ideen.

00:17:04: Sie können aber auch abgehauen sein Und da spricht viel dafür.

00:17:08: Das Tier war in einem sehr guten gepflegten Zustand Nur wird sich vermutlich kein Besitzer melden weil die Haltung von Anacondas in Bayern erlaubnispflichtig ist potenziell gefährlich werden können.

00:17:25: Also du musst sachkundig sein, du musst eine gesicherte Haltung haben und du musst eben deine Gemeinde davon überzeugen dass du ohne so ein Tier nicht leben kannst.

00:17:38: ja das ist in Bayern sicherlich das große Hindernis.

00:17:42: aber wir alle neigen natürlich sehr dazu wenn es hier irgendwo auftaucht dass man da gleich Horrorszenarien im Kopf hat dass sich hier Krokodile und Giftschlangen und was weiß ich ansiedeln, das ist Blödsinn.

00:17:57: Also man muss schon auch ein bisschen ans Klima denken...

00:18:01: Ich wollte gerade sagen du hast Klimagesagte die würde hier erfrieren oder so.

00:18:05: aber wenn wir jetzt mal in die Zukunft blicken und ja so im Zuge des Klimawandels wie könnte es in zwanzighörter dreißig Jahren ausschauen bei uns?

00:18:13: Muss man sich daran gewöhnen, dass Deutschlands Tiewelt Anders aussieht als jetzt?

00:18:18: Man muss sich daran gewöhnen, dass sich die Tierwelt weltweit verändert.

00:18:22: Ja also einfach weil wir durch die Veränderung des Klimas, die wir ja nun selber verursacht haben, einfach Lebensbedingungen in manchen Bereichen für die Tiere unmöglich macht.

00:18:39: wenn es zu trocken wird und zu heiß wird dann müssen die Tiere ausweichen.

00:18:47: gibt es in Deutschland ein tolles Beispiel, das Momentier.

00:18:51: Das Momentir ist so ein Überbleibsel aus der Eiszeit und muss immer höher wandern weil eben da Klimawandel dahingehend spürbar ist dass Bereiche die vor zwanzig Jahren im Sommer fünfzehn Grad hatten jetzt fünfundzwanzig Grad haben wenn's heiß ist.

00:19:12: Murmeltiere kommen damit nicht klar, weder was ihre Futterpflanzen angeht noch mit der Temperatur und deswegen gehen die immer höher ins Gebirge bis halt nichts mehr geht.

00:19:23: Ich habe sie auf einem Großglockner getroffen.

00:19:25: das war schon ziemlich eine Ecke.

00:19:27: also ich kann mich erinnern wir sind lange gefahren bis wir da ganz oben waren bei dem Murmel-Tierwirt.

00:19:32: aber um das nochmal aufzugreifen im Grunde ist es ja völlig normal dass Lebewesen wenn ihre Umweltbedingungen sich negativ verändern, nicht einfach tot umfallen sondern versuchen dem auszuweichen.

00:19:49: Und das ist eben durch Migration gegeben oder wenn sich eben Umweltbedingung positiv verändern.

00:19:58: da haben wir auch ein tolles Beispiel den Bienenfresser der eigentlich eher so in

00:20:05: einem

00:20:05: Vogel einen wunderschönen Vogel der auch in Afrika vorkommt und ein Zugvogel ist, somit auch sehr mobil ist.

00:20:18: Den sehen wir heute in Deutschland ab und an genauso wie den Wiedehopf zum Beispiel, der auch ein sehr warmes trockenes Klima braucht um die Insekten zu finden von denen er lebt.

00:20:31: Dadurch dass es eben wärmer und trockener wird und wir sehr lange Warmphasen haben haben die ihre Verbreitungsgebiete zumindest mal testweise vergrößert.

00:20:43: Aber jetzt der Blick nochmal in die Zukunft, das heißt nicht dass wir hier in dreizig Jahren damit rechnen müssen, dass hier die Anakondas ansässig werden?

00:20:52: Nee halt ich für relativ unwahrscheinlich.

00:20:55: also wir müssen vermutlich mit Mittelmeerarten rechnend die hier zuwandern können.

00:21:04: Also sie müssen ja auch die Möglichkeit haben sich auszubreiten und die Anakonda kommt schlecht über den Pazifik geflogen.

00:21:11: Und die Partiere, die wir hier halten in Europa werden sicher nicht ausreichen um eine Population zu begründen.

00:21:19: Wir haben zwar merkliche Veränderungen im Klima aber wir haben immer noch ein gemäßigtes Klima mit sehr warmen Sommern und etwas zu trockenen Winter.

00:21:32: Aber das ist immer noch ein gemäßigtes Klima und bis wir tropisch werden, da werden wahrscheinlich etliche Generationen noch ins Land gehen.

00:21:42: Ich schätze dass wir eher vertrocknen als hier irgendwann mal Regenwald zu haben.

00:21:47: Ich wollte nochmal fragen

00:21:48: wer beobachtet

00:21:49: und bewertet es denn genau diese Entwicklungen?

00:21:51: Also wer macht dann dieses Monitoring und diese Managementpläne?

00:21:55: Also Management Pläne gibt's nur in Deutschland.

00:21:58: Das ist ein rein deutsches Phänomen.

00:22:02: Wir haben da glaube ich als Reptilien-Auffangstation auch ein bisschen mit dazu beigetragen, weil wir ja die in den ersten zwei Jahren nach der EU-Verordnung also es ist das Jahr zwanzigsechzehn und siebzehnundachzehn uns vehement gewährt haben dass alles was ja als invasiv deklariert ist.

00:22:23: Auch wenn's in die Hände des Tierschutzes gerät... Ich denke da jetzt primär an die Schmuckschildkröten dass man die womöglich im Tierheim tot spritzt.

00:22:32: Da haben wir sehr, das war also, zwanzigsechzehn kamen die Liste raus und wir haben gesagt Tiere, die bei uns sind werden wir nicht zulassen, dass sie getötet werden einfach weil wir sind ein Tierschutzverein und Tiere in unserer Obhut werden nur dann eingeschläfert wenn sie krank sind.

00:22:56: Punkt Und weil von den Tieren geht ja auch keine Gefahr mehr aus.

00:23:02: Die sind in einem Safe Space genauso wie wenn wir Waschbären haben, die sind kastriert, geimpft und gechippt.

00:23:11: Die haben kein Invasionspotenzial mehr als Individuum.

00:23:17: Deswegen gab es eben in Deutschland auch von vielen anderen Tierschutzorganisationen natürlich den Wunsch, dass Deutschland eine zusätzliche Regelung findet und das sind die Managementpläne.

00:23:31: Die werden von der Lana-Konferenz festgesetzt.

00:23:35: Das sind also die Naturschutzbehörden, die gemeinsam über delegierte Schätze im Entscheidungen treffen wie Dinge gehandhabt werden.

00:23:47: Ansonsten ist EU weit eher das Chaos ausgebrochen.

00:23:53: Sie wissen häufig gar nicht, was sie mit den Tieren veranstalten sollen.

00:23:57: Da muss man auch gar nicht weit gehen.

00:23:59: Österreich zum Beispiel weiß einfach nicht wie es mit den Thieren umgehen soll.

00:24:06: Könnten Sie doch nach Deutschland blicken?

00:24:09: Sie können nach Deutschland Blicken!

00:24:10: Ich glaube am liebsten würden Sie nach Deutschland abschieben aber wir haben ja eigene Probleme.

00:24:15: also da muss man dann schon sagen das wird so nicht funktionieren.

00:24:20: Du sagst, diese Richtlinien macht die Lana, habe ich verstanden?

00:24:24: Die Management,

00:24:25: gleich.

00:24:27: Und den ganzen Gehen ja Zahlen voraus!

00:24:30: Wer macht denn diese Sichtungen und Zählungen?

00:24:33: Also Sichtungen oder Zählungen gibt es verschiedene, sagen wir mal privatrechtliche Organisationen wie der NABU zum Beispiel, den DBV, Lars EV und wie sie alle heißen die Feldbeobachtungen machen und eben auch mitteilen, wenn sie neue Arten feststellen.

00:24:56: Und die beobachten ob Probleme entstehen.

00:24:59: Und letzten Endes im Rahmen der EU wird dann an die Bundesregierung mitgeteilt da gibt es ein Problem.

00:25:09: kümmert euch drum so habe ich das verstanden

00:25:12: werden Grenzen gezogen weil wenn man diese Einteilung macht die einen lässt man sich ausbreiten bei den anderen sagt man ne die werden bekämpft.

00:25:19: Ja, die Grenze ist das realistische Invasionspotenzial und der Ökosystem Schaden.

00:25:27: Wenn du Tiere hast, die sich hier ausbreiten gehen wir wieder zum Bienenfresser, der hier nichts kaputt macht, der selber gekommen ist weil er in angrenzenden Gebieten bereits vorkam.

00:25:40: dann ist es was ganz normales was schon immer passiert im Rahmen der Evolution.

00:25:49: Warum sollte man da eingreifen?

00:25:50: Wenn es aber Tiere sind, die auf menschlichen Einfluss hin zu uns kamen und die hier Probleme machen.

00:25:58: Da muss man natürlich einschreiten!

00:26:00: Weil Hintergrund ist ja der wir haben von Natur- und Ökosystemen und Regelmechanismen nicht mehr viel übrig gelassen.

00:26:11: Wir haben in Deutschland richtig Natur zu finden – das ist fast unmöglich!

00:26:16: Wir haben Kulturlandschaften Und wir haben einen Riesendruck auf verschiedene Populationen von Tieren und Pflanzen.

00:26:26: Durch Landwirtschaft, durch Besiedlung, durch Versiegelung, Bejagungen... Was weiß ich?

00:26:33: Industrialisierung gemacht und die Population sind klein geworden!

00:26:39: Und sie sind sehr fragil.

00:26:44: wenn du da jetzt noch irgendwas oben drauf setzt was den Druck erhöht Dann haben wir ein Problem.

00:26:51: Das sieht man am Waschbären, weil der eben die Nester von super selten gewordenen bodenbrütenden Vögeln plündert und die Bodenbrüter haben aber wir an den Rand der Ausrottung getrieben.

00:27:03: spätestens mit der Flurbereinigung Und um die Paar noch zu erhalten, die wir noch haben müssen wir gucken dass ein zusätzlicher Druck von außen gemindert wird oder gar nicht erst entsteht.

00:27:18: Dass der

00:27:18: Rest noch geschützt wird,

00:27:19: ja?

00:27:19: Genau!

00:27:20: Jetzt hast du nochmal gesagt Österreich das würde mich nochmal interessieren.

00:27:23: wieso wissen die damit nichts anzufangen?

00:27:25: was meintest du da genau?

00:27:27: Österreich hat eben keinen Managementplan.

00:27:29: das heißt in Österreich ist man primär auf die sogenannten tödlichen Maßnahmen fixiert.

00:27:39: das heißt wenn zum Beispiel Schmuckschildkröten irgendwo aufgefunden werden dürfen die eigentlich nicht ins Tierheim, sie dürfen nicht vermittelt werden auch nicht in sichere Außenanlagen.

00:27:51: Da kriegst du Ärger und im Hintergrund steht immer die Tötung.

00:27:56: aber niemand tötet die Tiere.

00:27:59: weil ein Tierarzt der einzige ist der einschläfern dürfte kann das weder mit seinem Berufsethos vereinbaren noch kann er es rechtlich Weil er gesunde Tiere nicht töten darf.

00:28:11: was macht er dann?

00:28:12: Ja nix Nix.

00:28:14: und irgendwann kommt dann der Ruf nach irgendeinem Jäger, der Rotwangen im Tümpel abschießt.

00:28:21: Und sie haben eben keine Möglichkeiten geschaffen wie hier in Deutschland zum Beispiel Auffangstationen Tierheime die solche Tiere aufnehmen dürfen damit sie mal von der Straße sitzen.

00:28:34: Gibt es doch nicht?

00:28:35: Nein du darfst sie nicht ins Tierheim setzen!

00:28:38: Du darfst Sie nicht irgendwie aufnehmen.

00:28:42: Das ist ein Riesenproblem und die müssen sich dann Kopf machen.

00:28:46: Ich habe davor zwei Jahre an einem Gutachten mitgeschrieben, weil eben in Österreich die Frage anstand wer klingt jetzt die Tiere?

00:28:56: Und letzten Endes haben sie aber ein ähnliches Tierschutzrecht wie wir und da sagt eben das Tierschutzrecht Nö!

00:29:04: So was machst du denn?

00:29:06: Ja nicht vor und nicht zurück.

00:29:08: Richtig

00:29:09: Schwierig.

00:29:11: Und was jetzt wirklich in der Realität, was passiert dann mit so einer Schädelgrütte?

00:29:16: Es ist eine gute Frage.

00:29:17: Ich weiß es nicht.

00:29:18: also ich denke dass es nach wie vor Menschen gibt die so ein Tier aufnehmen dies pflegen das tun sie aber halblegal weil eben nur altbestände Vorlistung legal sind und wenn neues Tier kommt ist das nach EU Verordnung illegal.

00:29:35: Punkt

00:29:36: Wie schaut es in der Schweiz aus?

00:29:37: Die Schweiz ist nicht EU, die Schweiz hat dieses Theater nicht.

00:29:42: Die Schweiz hat ein paar Arten verboten wie die Rot- und Gelbwangen Schmuckschildgröte vor ein paar Jahren schon also bevor sie auch bei uns auf dem Schirm war im Sinne von kein Import, kein Handel und keine Zucht.

00:29:59: und das wars.

00:30:00: aber wir reden jetzt hier über ...invasive

00:30:04: Arten.

00:30:04: Richtig, wir waren ja bei den nicht-invasiven... Was haben wir denn noch an Nicht-Invasiven-Arten?

00:30:11: Der Bienenfresser hat es gesagt?

00:30:12: Der

00:30:12: Bienenfresser wandert zu der Goldschalkalwander zu.

00:30:17: Wir haben alte Arten wie den Feldhasen zum Beispiel.

00:30:20: Wir haben Arten die vom Menschen eingeführt worden sind und die als Nicht-inversiv deklariert sind.

00:30:29: Das wäre das Mufflon Das ursprünglich von Mittelmeer Inseln stammt, also die Urform unserer Hausschafe.

00:30:38: Das ist der Sika-Hirsch, das ist der Damm Hirsch, die gab es bei uns nie.

00:30:44: Die sind zu Jagdzwecken und als Parkwild vor Jahrhunderten gekommen und leben jetzt hier halt verwildert und werden heute als etablierte heimisch gewordene Art angeguckt.

00:31:02: Also bei deiner Aufzählung habe ich jetzt keine Tierart gehört, wo ich denken könnte die könnte bei euch in der Reptilien-Auffangstation sitzen oder?

00:31:10: Eine nicht invasive Art?

00:31:14: Ja, wir haben Mauereidexen immer wieder.

00:31:20: Die werden vermittelt.

00:31:23: Einfach weil es Tiere sind aus dem Urlaubs Gepäck gewitscht kamen, weil sie gemeint haben Sie müssen sich in der Dreckwäsche verstecken oder so.

00:31:34: Die kommen schon zu uns.

00:31:36: wir haben aber auch in Chelonia eine große Population von Mauereidechsen die da seit Jahrzehnten lebt und sich vermehrt.

00:31:47: und da wird es kompliziert weil wenn man jetzt zum Beispiel in den Bereich der Großmarkthalle geht auch Maueridechsen.

00:31:56: Und wenn jetzt da ein Bauvorhaben ist, dann muss man – weil sie grundsätzlich geschützt sind – Schutzmaßnahmen treffen aber die werden nicht so streng angewandt wie bei heimischen Arten.

00:32:10: und Hintergrund ist der dass die Mauereidechse eben viel agiler ist als die Zauneidechsel das sie ähnliche Lebensräume bewohnt und in manchen Gebieten die Zaunedechse verdrängt.

00:32:24: Und deswegen könnte es doch auch sein, dass irgendwann jemand auf die Idee kommt, die Mauereidechse auf den Index zu stellen.

00:32:34: Oder gerade wird diskutiert im Rheinland ob man die Halsbahn-Sittiche, die da in Schwärmen leben, nicht auch listen sollte weil sie halt Höhlenbrüter verdrängen.

00:32:51: Ach,

00:32:51: die sind noch nicht auf der Liste, die Heizbanze.

00:32:53: Die

00:32:53: sind auch nicht auf dieser Liste!

00:32:55: Aber die Frage ist halt wie weit geht man da und was ist das Maß?

00:33:05: Wenn ich mir angucke wir haben Fassane in Deutschland, die aus China stammen und die nicht so gewandert sind sondern die man zu Jagd zwecken jedes Jahr zu Tausenden Hand, also quasi in der Voliere aufgezogen freilässt und immer noch ja.

00:33:23: Und sie bejagt.

00:33:25: Wenn man nach Großbritannien guckt dann sieht man was daraus werden kann.

00:33:30: da laufen Zehntausende von Fasahne rum.

00:33:33: wenn du da irgendwo auf einer ruhigen Waldlichtung siehst ziehst Du Fasahn in raun Mengen Und du siehst vor allem auch Hybridfasahne, also Kreuzungen aus verschiedenen Arten.

00:33:47: Bei uns gibt es keine wilden Fasahnen und da ist offensichtlich die Grenze oder das Maß... Wir haben Spaß daran, die zu bejagen und sie schmecken lecker!

00:33:59: Kaninchen sind übrigens auch so ein Thema.

00:34:02: Wir denken ja, dass Wildkaninchen gehört zu unserer Landschaft?

00:34:06: Nee, das haben die Römer mitgebracht in Gehegen gehalten, weil man sie gerne gegessen hat.

00:34:16: Laut der kulinarische Hintergründe?

00:34:19: Ja immer ist der Mensch offensichtlich derjenige, der es regelt und wenn es schief geht muss man dann massiv durchgreifen.

00:34:27: Aus Baden müssen es die Tiere?

00:34:29: Ja gerade wenn ich mir die die Schmuckschildkröten so angucken, da ist halt auch im Lauf der Jahrzehnte weltweit sehr viel Geld damit verdient worden.

00:34:43: Also auch hier war der kommerzielle Gedanke erst mal vordergründig.

00:34:50: Schnapschildkröte dasselbe in Grün.

00:34:52: Ende der achtziger Jahre saßen sie in jedem Tiergeschäft.

00:34:56: Ja unglaublich spannend!

00:34:57: In der nächsten Folge Markus haben wir und spannendes Thema.

00:35:01: Sag mal, ist K die Schlange vom Dschungelbuch?

00:35:03: Ist es eine Anakonda?

00:35:06: Nee, das ist vermutlich ein Netzpython.

00:35:09: Ein Netzpython!

00:35:11: Okay weil bei uns geht's das nächste Mal um kaltblütig.

00:35:14: falsch und gefährlich warum Reptilien zu viele Vorurteile begleiten.

00:35:19: Und da muss ich immer an die Schlangen-K denken.

00:35:22: Ja, sie kommt mich sehr gut weg mit ihrem Falschen, Vertrauen schaffen und... Ja ja,

00:35:29: auf mich glaube ich mir.

00:35:30: Genau!

00:35:30: Und den armen Kerl fressen wollen aber im Grunde tut sie ja nichts was nicht ihrer Natur entspräche.

00:35:38: Da bin ich schon sehr gespannt.

00:35:39: Wir freuen uns wenn ihr wieder dabei seid und deshalb abonniert unseren Podcast Wissen Schütztiere zum Beispiel bei Spotify oder Apple damit ihr auch die nächste Folge nicht verpasst.

00:35:49: Tschau Servus und schönen Tag noch Markus

00:35:53: Ciao

00:35:56: Reptilien auch von Station München Der Podcast.

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